Fridas 2. Wochenbrief am 11.04.2010
Hallo Papa, hallo Oma, hallo Geschwister
und Mopskumpels in Tornitz,
so wie versprochen mein neuer Sonntagsbrief und heute fange ich den Brief mit dem heutigen Tag also von hinten an, weil ich heute Mama
wiedergetroffen habe. Hat sie euch bestimmt schon verraten, oder??. In Raddusch (in meiner alten Heimat Spreewald ganz bei Euch in der Nähe) gabs so ein Treffen mit vielen, vielen
verschiedenen Hunden
Die Zweibeiner nannten das Hundeausstellung und auch mich haben sie angeguckt und von vorne bis hinten
bestaunt und ich musste so komisch im Kreis laufen. War aber ganz lustig und meine neuen Aufpasser auf zwei Beinen bekamen dann eine Urkunde und einen Pokal.
Dann haben sie gesagt, ich sei jetzt SPREEWALD CHAMPION. Na wenn die meinen und Spaß dran haben. Mir war wichtiger die vielen großen und kleinen Kumpels zu
beschnuppern. Da warn so ganz große und ganz kleine Kumpels, alles bunt gemischt aber sehr lustig.
Mama hat auch mitgemacht, aber mir war wichtig, sie mal wieder zu sehen und auch meine Aufzieheltern und mit dem kleinen Leon habe ich doll gespielt. Der hat sich sogar in unseren Welpenstall gesetzt.
Also die Woche begann am Montag schon total aufregend. Ich habe Lola, ist so ein großer brauner Hund, (Zweibeiner nennen ihn LABI), und Freddy in den Antikstuben kennengelernt. Ist so ne Kneipe hier von meinem neuen Heim über die Straße an der Ecke, wo auch Hunde gern gesehen sind und immer ein Leckerchen bekommen. Ich natürlich auch.
Draußen war heute weniger Verkehr als sonst. Die Zweibeiner reden heute über Eier und Hasen und Feiertag, obwohl Montag ist. Aber auch die Geschäfte sind heute zu.
Am Dienstag war dann draußen wieder alles normal. Trubel, Trubel und Verkehr. Aber abends kamen dann die Mopsdamen von zwei Frauen namens Evi und Marion. Die heißen Ginny, Amy und sind hell wie ich und Mohrchen (warum wohl, ist schwarz wie der Terror!) Mit denen haben wir erst mal mächtig im Hinterhof getobt.
War echt super so mit vielen zu toben, fast wie bei Euch zu Hause. Dannach sind wir in einen Laden, den meine neuen Zweibeiner jeden Dienstag besuchen, um ein schönes Rindersteak zu essen. Unser Besuch musste im Auto bleiben, aber da in dem Laden waren Zweibeiner, die Terror und Luzie schon kannten, aber ich war da neu und alle mussten mich angucken und "toll" und "süß" sagen.
Also ihr glaubt nicht was dann am Mittwoch passiert ist. Erst sind wir früh aufgestanden, obwohl Frauchen nicht zur Arbeit musste (wegen Urlaub).
Dann haben meine Zweibeiner zwei Transportkisten in das große Auto gestellt und mich in eine reingesteckt. War ein wenig komisch da drin, aber ich hab dann mal geschlafen, weil die fuhren schon wieder viel mit dem Auto. Einmal haben wir angehalten und dann habe ich auf so einer total breiten Straße, wo drei Autos ganz schnell nebeneinander fahren können
gepischert. Da standen alle Autos und konnten nicht fahren, die nannten das Stau. Als wir endlich anhielten an so einem Rasthof, waren da so zwei Leute, die hatten zwei Kumpels dabei.
Zwei schwarze, Adonis und Ayslin. Die sind ein bischen älter als ich aber nett. Ayslin nennen meine Zweibeiner plötzlich AYSHE und Notmops und dann kommt die doch glatt mit nach Berlin. In der anderen Kiste. Ey doll, soll das heißen ich krieg ne Spielkameradin?
Mehr über Ayshe könnt ihr auf unserer Internetseite unter AYSHE
anschauen.
Als ich am nächsten Morgen aufwache ist Ayshe immer noch da. Cool, ich denke, die bleibt und ich kann doll mit der spielen. Aber erst geht Herrchen mit ihr zum Doktor und der hat gesagt, mit ihr ist alles o.k. Also darf sie bleiben? Ich hoffe es. Dann kriegt sie ein weißes Geschirr, sieht voll schick aus. Abends werden noch Louis und Bonsai, zwei der Katzen hier, zum Onkel Doktor gebracht, weil ihr Fell so verknotet ist und kommen total nackig wieder. Sehen ulkig aus.
Someine lieben in der alten Heimat. Ich krieg jetzt Essen, die sagen immer "Happa Happa", wenn es so weit ist.
Dann gibts ne Runde um den Block und dann bin ich müde. Es ist leider noch saukalt hier. Bibber bibber.
Bis zur nächsten Woche grüßt euch
Eure Frida
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